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Über uns

Das Projekt HerzEffekt MV wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses unter dem Förderkennzeichen 01NVF16003 gefördert.

HerzEffekt MV wird von einem Konsortium unter Führung der Universitätsmedizin Rostock Versorgungsstrukturen GmbH durchgeführt.
Partner sind die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, die Techniker Krankenkasse und die Philips GmbH Market DACH.
Die Firmen Amedon GmbH und die Lohfert & Lohfert AG sind Auftragnehmer der Universitätsmedizin Rostock Versorgungsstrukturen GmbH.


Konsortialführung

Universitätsmedizin Rostock

Seit Gründung der Universität Rostock 1419 gibt es eine Medizinische Fakultät. Die Universitätsmedizin Rostock zeichnet sich aus durch:

  • Spitzenmedizin für die Region
    Mit all unserem Wissen: Wir arbeiten interdisziplinär für Ihre Gesundheit. Als größte medizinische Einrichtung des Landes MV sind wir eng vernetzt mit Partnern in der ganzen Region.

  • Forschung für den Menschen
    Intelligente Implantate, Neurodegeneration, Präzisionsonkologie: Unsere Forschungsleistungen sind international beachtet. Und kommen den Patienten auf der ganzen Welt zugute.

  • Top-Nachwuchs für die Zukunft
    Innovative Fächer, Kleingruppenunterricht, viel Praxis: Immer mehr Studierende kommen dafür nach Rostock. "Top-Ausbildungsbetrieb": In zehn Berufen sorgen wir für ausgezeichneten Nachwuchs.

Im Programm HerzEffekt MV übernimmt die Universitätsmedizin Rostock die Projektleitung – alle Informationen laufen hier zusammen; für Patienten und Ärzte ist sie Garant für die Sorgfalt und Sicherheit, mit der die Daten erhoben, verwaltet und ausgewertet werden.

Abteilung Kardiologie
Die Abteilung Kardiologie der Universitätsmedizin Rostock bietet universitäre Maximalversorgung auf höchstem Niveau an. Auf dem Gebiet der minimalinvasiven Herzklappentherapie und der Versorgungsforschung sind der Direktor der Klinik, Herr Prof. Dr. med. Hüseyin Ince und sein Stellvertreter, Herr Priv.-Doz. Dr. med. Alper Öner international anerkannte Experten.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Einführung und Evaluation innovativer medizinischer Methoden und Medizinprodukte in die Regelversorgung. Beispielhaft seien die Etablierung bioresorbierbarer Stents und die routinemäßige telemedizinische Fernnachsorge von aktiven kardialen Implantaten durch ein telemedizinisches Kompetenzzentrum genannt. Die Abteilung Kardiologie ist Kern des Universitären Herzzentrums, in welchem interdisziplinäre Teams von ärztlichen Spezialisten täglich evidenzbasierte Entscheidungen zur optimalen Behandlung unserer Patienten treffen und eine Vielzahl von Entwicklungs- und Forschungsthemen begründet und voran getrieben werden.

Leiter der wissenschaftlichen Studie:
Priv.-Doz. Dr. med. Alper Öner,
Stellvertretender Direktor der Abteilung Kardiologie

UMR Versorgungsstrukturen GmbH

Die UMR Versorgungsstrukturen GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Universitätsmedizin Rostock und wurde im März 2016 gegründet. Vor allem Maximalversorger in ländlichen Regionen müssen künftig zusätzliche Aufgaben in der flächendeckenden Versorgung wahrnehmen. Krankenhauseigene Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Möglichkeiten der ambulanten Versorgung im Krankenhaus und das Arbeiten in telemedizinischen Strukturen werden an Bedeutung gewinnen. Daher engagiert die Universitätsmedizin Rostock (UMR) sich sehr stark im Aufbau ambulant-stationärer Versorgungsnetzwerk-Strukturen. Wir bauen Kooperationen mit Partnern aller Versorgungssektoren auf – darunter niedergelassene Ärzte, andere Krankenhäuser, dem Rehabilitations- oder Pflegebereich, Apotheken, Krankenkassen und dem Sanitätsfachhandel. Ziel der Zusammenarbeit ist es, sektorenübergreifende Behandlungspfade für einzelne Krankheitsbilder festzulegen und dafür unterstützende Strukturen aufzubauen. Verbindendes Element ist die UMR Versorgungsstrukturen GmbH. Sie wird mit allen Partnern Kooperationsverträge abschließen, sie in eine Netzwerkstruktur einbinden, mit Verträgen der Integrierten Versorgung flankieren und unterstützende Strukturen wie etwa Home- und Telemonitoring aufbauen.

Das Projekt HerzEffekt MV ist ein Beispiel für ein telemedizinisches Programm. Die UMR Versorgungsstrukturen GmbH übernimmt hierbei die Rolle des Konsortialführers sowie das gesamte Projektmanagement und sorgt gemeinsam mit der Muttergesellschaft für die Sorgfalt und Sicherheit, mit der die Daten erhoben, verwaltet und ausgewertet werden.


Konsortialpartner

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

Mit rund 1,8 Millionen Versicherten ist die AOK Nordost  die größte Krankenkasse in der Region Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die AOK Nordost steht für qualitätsgesicherte Versorgungsprogramme. Für Patienten mit chronischen Erkrankungen gibt es etwa die „Curaplan-Programme“, für Kinder das Angebot „AOK-Junior“. Zudem werden viele Gesundheitsprogramme für alle Altersklassen angeboten.

Digitale Angebote spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Das „AOK-Gesundheitsnetzwerk“ unterstützt die Behandlung von Patienten und führt zu mehr Patientensicherheit. Mit Hilfe einer digitalen Akte werden Patienten, niedergelassene Ärzte und Kliniken vernetzt und können medizinische Informationen austauschen.

Von der AOK Nordost stammt auch das erste vollständig digital nutzbare Prämienprogramm einer Krankenkasse, „FitMit AOK“. Auch auf dem Gebiet der Früherkennung von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen geht die Gesundheitskasse mit gutem Beispiel voran. Hier bietet sie in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, der Beratungsstelle Dick & Dünn e.V. sowie dem Berliner Startup Jourvie ein digital unterstütztes Vorsorgeprogramm an. Das Programm startete im Januar zunächst in Berlin.

Online-Videosprechstunden und Telemedizin-Projekte wie „AOK Curaplan-Herz Plus“ für chronisch Herzkranke und „Emperra“ für Diabetiker ergänzen das digitale Versorgungs-Portfolio. Darüber hinaus ist die AOK Nordost an 18 Innovationsfondsprojekten beteiligt.

Mit ihrer Beteiligung an HerzEffekt MV möchte die AOK Nordost auch ihren chronisch herzkranken Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern eine hochwertige spezialisierte Versorgung ermöglichen und damit deren Lebensqualität steigern.

Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse  ist mit 10,1 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Deutschland. Mit fast 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie in allen 16 Bundesländern vertreten und gehört zu den am stärksten wachsenden Playern im deutschen Gesundheitssystem. Zwar kann die Kasse auf eine mehr als 130-jährige Geschichte zurückblicken. Dennoch versteht sie sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, das sehr großen Wert auf Innovationen, Digitalisierung, Service und Effizienz legt.

Die TK verfügt über hochspezialisiertes Know-how für das Entwickeln, Steuern und Evaluieren von Selektivverträgen und Modellvorhaben.
Dabei hat die TK bundesweit mit unterschiedlichen Vertragspartnern innovative Versorgungsformen von Apps und Coaches zur Krankheitsbehandlung bis hin zu High-Tech-Versorgungsangeboten und sektorenübergreifenden Versorgungsangeboten für schwere Erkrankungen mit Ihren Vertragspartnern entwickelt. Die TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern verfügt über umfangreiche Erfahrungen in innovativen Versorgungsformen; sie kooperiert in über 20 landesspezifischen Verträgen mit ambulanten und stationären Vertragspartnern. Dabei liegt der Fokus auf der Verbesserung von Prozessen, in der Versorgungsstruktur und dem Ausbau von innovativen Versorgungsansätzen (z. B. digitalisierte Medizin).

Im Projekt HerzEffekt MV bringt die TK all ihre Erfahrung bei der integrierten Versorgung der Patienten und der Etablierung neuer Versorgungsstrukturen ein. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kommt – so oder so – und sie wird unser Gesundheitssystem nachhaltig verändern. Damit unser Gesundheitssystem den digitalen Fortschritt nicht verschläft, braucht es Projekte, die Versorgung neu denken, technologische Innovationen auf dem Markt nutzen, um damit Anreize zur Nachahmung zu schaffen und mit gutem Beispiel voran gehen.

Philips GmbH Market DACH

Philips  ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Seit Ende des Jahres 2015 befindet sich die Firmenzentrale für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf dem Philips Campus in Hamburg-Fuhlsbüttel. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege.

Für Deutschlands größtes neues E-Health-Projekt HerzEffekt MV agiert Philips als technischer Partner, liefert die digitale Plattform sowie die als Medizinprodukte zertifizierte Hardware und entwickelt die Apps, durch die die Gesundheitsdienstleister miteinander vernetzt sind. Die medizinischen Daten werden auf der Plattform mit besonderem Augenmerk auf Datenschutz und Datensicherheit erhoben, verwaltet und ausgewertet. Der Zugang zu Untersuchungsergebnissen, Vitaldaten oder bevorstehenden Therapien ist nicht nur von der Klinik, sondern auch vom Zuhause des Patienten aus möglich. Mit allen Informationen auf einen Blick können gemeinsame Entscheidungen vom behandelnden Arzt beziehungsweise Ärzteteam und Patienten für die Vorsorge, die Behandlung und die Nachsorge getroffen werden.


Auftragnehmer

AMEDON GmbH

Wir  sind Spezialist im Bereich der Entwicklung und Herstellung von webbasierten Lösungen für die klinische Forschung und für medizinische Anwendungen. Mit unseren Systemen werden Prozesse von der Datenerfassung über das Datenmanagement bis hin zur Bereitstellung und Auswertung der Ergebnisse unterstützt. Als Applikationsdienstleister (Application Service Provider) unterstützen wir unsere Partner professionell während der Laufzeit ihrer Anwendung, sodass sie ihre Daten sicher und geschützt wissen.

Wir bieten individuelle Software-Lösungen und passende Dienstleistungen an. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit unseren Partnern unsere Ideen, um ihre Anforderungen zu meistern. So stellen wir webbasierte Lösungen unter anderem zur Erfassung, Auswertung und Bereitstellung von Daten für Anwendungen in der klinischen Forschung (Daten- und Studienmanagement mit eCRF, EDC und CTMS-Systemen), in der Notaufnahme und im Rettungswesen, in der Verwaltung von medizinischen Einrichtungen, in der Telemedizin (Diagnostik und Überwachung von Patienten) und zur sicheren Unternehmenskommunikation bereit.

Im Programm HerzEffekt MV übernehmen wir die Evaluation der Projektergebnisse durch eine sorgfältige Durchführung und umfassende Auswertung der klinischen Studie CardioCare MV und der sozio-ökonomischen Kennzahlen.

Lohfert & Lohfert AG

Die Lohfert & Lohfert AG begleitet Krankenhäuser, Ministerien und Kostenträger seit mehr als 45 Jahren, um Herausforderungen rund um die Patientenversorgung qualitativ höchstwertig, tragfähig und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Mit Erfahrung aus über 2.500 Projekten beraten wir erfolgreich unsere Kunden, individuell und umsetzungsorientiert.

Mit unserer analytischen und systematischen Vorgehensweise und einer ganzheitlichen Betrachtung aller Fragestellungen entlang der gesamten Versorgungskette von Patienten haben wir ein einmaliges Leistungsspektrum entwickelt, das wir an jedes Projekt individuell anpassen und zielgerichtet anwenden.

Die Lohfert & Lohfert AG übernimmt beim Programm HerzEffekt MV die Entwicklung und den Aufbau eines spezifischen Kennzahlensystems zur Projektsteuerung und -evaluation, das folgende Dimensionen umfasst:

  • die Messung der Wirksamkeit des Projektes auf die Versorgungsqualität der Patienten

  • die Messung der Auswirkungen des Projektes auf die Versorgungskosten der Patienten

  • die gesundheitsökonomische Evaluation im Sinne einer Kostenvergleichs- und Kosten-Wirksamkeits-Analyse

  • die ständige Überprüfung und Anpassung von Teilprozessen zur Sicherung eines reibungslosen Projektablaufs